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Düsseldorfer Kunstakademie
Neben dem Ansehen als Gartenstadt bildete die Düsseldorfer Kunst lange Zeit
den einzigen Anziehungspunkt für die Fremden. Die Kunstakademie, von dem
Kurfürsten Karl Theodor gestiftet, konnte bis zum Jahre 1805 zu den besten
Kunstschulen Deutschlands gezählt werden.
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Mit der Wegnahme seiner berühmten Gemäldegalerie jedoch verlor Düsseldorf
zugleich die bedeutensten Professoren der Akademie. Unter der französischen
Herrschaft wurde das Akademiegebäude sogar zu anderen Zwecken genutzt. Darum war
es schier unausbleiblich, daß die kunstakademie immer mehr zurück ging und im
Jahr 1816 nur noch 3 Lehrer und 89 Schüler zählte. Um die Akademie vor dem
völligen Untergang zu retten, wurde sie auf Befehl des Königs Friedrich Wilhelm
III. neu begründet. Zum Direktor berief die Regierung 1819 einen aus ärmlichen
Verhältnissen hervorgegangenen Sohn Düsseldorfs, den berühmten Maler Peter von
Cornelius, und als dieser nach München übersiedelte, Wilhelm von Schadow aus
Berlin (1826). Die ausgezeichnete Leitung beider Männer wie auch ihrer
Nachfolger Bendemann, Peter janssen und Fritz Röber verhalf der Düsseldorfer
Kunstakademie zu Wachstum und Gedeihen.
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